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Werbe ABC

Sprechen Sie werbisch?

Sprachbarrieren begegnen uns nicht nur im internationalen Raum, sondern manchmal auch im eigenen Land. Die Rede ist vom sogenannten Fachchinesisch. Damit Sie in Sachen Werbung nicht nur Bahnhof verstehen, haben wir für Sie unser kleines Werbe-ABC verfasst.

Übrigens: Gerade in unserer Branche wird das Fachchinesisch – ob bewusst oder unbewusst – auch eingesetzt, um die Gesprächspartner zu beeindrucken. Eine Eigenart, die wir bei PMR gerne vermeiden möchten. Wir sprechen mit unseren Kunden lieber auf Augenhöhe. Falls aber doch mal etwas unklar bleiben sollte: bitte einfach nachfragen!

 


AIDA-Prinzip // Das AIDA-Prinzip ist eine Art Eselsbrücke für Werber. Es beschreibt auf vereinfachte, idealtypische Art den Ablauf von Werbung. Das A steht dabei für Attention, die Aufmerksamkeit des Betrachters, die zunächst gewonnen werden muss. I bedeutet Interest, also das Interesse für ein bestimmtes Produkt, das mit der Werbung geweckt werden soll. Das D ist die Abkürzung für Desire, das Verlangen des Betrachters, das beworbene Produkt zu besitzen und A steht schließlich für Action, also die Handlung des Kunden, das Produkt zu kaufen.

Aufmacher // Als Aufmacher bezeichnet man in den Printmedien den wichtigsten, auf der Titelseite insbesondere einer Zeitung hervorgehoben präsentierten Artikel. Der typische Aufmacher besteht aus einer Schlagzeile in großen Buchstaben, kombiniert mit einem reißerischen Foto. Diese mächtige Kombination aus Wort und Bild soll die Aufmerksamkeit des Betrachters erregen und zum Weiterlesen animieren.

Andruck // Bevor ein Werbemittel endgültig gedruckt wird, bekommt der Kunde oft einen so genannten Andruck auf Originalpapier, der ihm die Möglichkeit bietet, das Produkt zum letzten Mal auch im Hinblick auf die Farbbrillanz zu kontrollieren. Gleichzeitig dient der Andruck dem Drucker als farbverbindliche Vorlage.

Anschnitt // Als Anschnitt, oder auch Beschnitt, bezeichnet man die Text- oder Bildteile, die über den Rand einer Seite hinausragen. Vorsichtshalber werden bei einem Druck immer ein paar Millimeter Anschnitt mit angerechnet, um beim Zuschneiden auf das endgültige Format ein perfektes Ergebnis ohne weiße „Blitzer“ am Papierrand zu erhalten.

Art Director (AD) // Als Art Director, oder kurz AD, wird in Werbeagenturen der verantwortliche Grafiker bezeichnet, der für die visuelle Gesamtgestaltung einer Kampagne oder Anzeige etc. zuständig ist.


Banner // Unter einem Banner versteht man eine Online-"Anzeige" im Internet, ein grafisch gestalteter, animierter oder statischer Balken. Durch Anklicken verbindet ein Hyperlink den Besucher auf das jeweilige Online-Angebot. Banner sind die am weitesten verbreitete Art der Online-Werbung.

Brainstorming // Als Brainstorming bezeichnet man eine nach dem Motto „using the brain to storm a problem“ (wörtlich: Das Gehirn verwenden zum Sturm auf ein Problem) benannte Methode zum Sammeln von neuen, ungewöhnlichen Ideen innerhalb eines kreativen Teams. Im Vordergrund stehen dabei Spontanität, Unkonventionalität, assoziative Einfälle und freie Gedankenspiele abseits von Vernunft, Logik und Systematik.

Blindtext // Als Blindtext wird Text bezeichnet, den man bei der Gestaltung von Publikationen verwendet, wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Mit Hilfe des Blindtextes kann die Verteilung des Textes auf der Seite sowie Lesbarkeit und Platzbedarf der verwendeten Schriftarten beurteilt werden.

Briefing // Im Briefing gibt der Kunde der Agentur Basis- und Hintergrundinformationen, die sie für die Bewältigung ihres Auftrags benötigt - zum Beispiel Angaben über das Produkt und das Unternehmen sowie eine Beschreibung der Ziele, Zielgruppen, Konkurrenz, Wettbewerbsvorteile usw. Je genauer das Briefing, um so besser kann die Agentur arbeiten.

B2B und B2C // Werbeaktionen, die sich nicht direkt an Verbraucher, sondern an Unternehmen richten, nennt man Business-to-Business- oder kurz B-to-B-Aktionen. Wird mit der Werbung der Konsument angesprochen, ist das eine Business-to-Consumer- bzw. B-to-C-Aktion.


Claim // Der Begriff Claim wird häufig in derselben Bedeutung wie Slogan verwendet. Er bezeichnet einen fest mit dem Unternehmens- oder Markennamen verbundenen Satz oder Teilsatz, der untrennbarer Bestandteil des Unternehmenslogos oder Markenzeichens sein kann. Ein Claim kann mehrere Funktionen haben: Er kann die Positionierung eines Leistungsangebotes oder einer Marke, ein zentrales „Versprechen“ oder einen Produktnutzen, eine Mission, eine Vision oder das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens oder der Marke kommunizieren.

CMYK-Farbmodell // CMYK bezeichnet ein substraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für die drei Farbbestandteile Cyan (Blauton), Magenta (Rotton), Yellow (Gelb) und den Schwarzanteil Key als Farbtiefe. Bilder, die für den Vierfarbdruck genutzt werden sollen, müssen im CMYK-Format abgespeichert werden, wohingegen Bilder für das Web in der Regel im RGB-Format (Rot, Grün, Blau) eingesetzt werden.


Copy-Text // Als Copy-Text bezeichnet man den Fließtext eines Werbemittels, also die längeren, zusammenhängenden Textpassagen. Oft wird dieser auch als Body-Text oder Body-Copy bezeichnet.

Corporate Design // Der Begriff Corporate Design, kurz CD, bezeichnet einen Teilbereich der Unternehmensidentität (Corporate Identity) und beinhaltet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Zu den Gestaltungsmitteln gehören eine bestimmte Farbe und Schrift, die zusammen mit dem Logo und einem einheitlichen Layout dem Unternehmen zu einem unverwechselbaren, firmentypischen Auftritt verhelfen, indem sie durchgängig eingesetzt werden.

Corporate Identity
// Corporate Identity, kurz CI, lässt sich wörtlich mit „Unternehmensidentität“ oder „Unternehmenspersönlichkeit“ übersetzen. Mit dieser individuellen, unverwechselbaren Philosophie oder Grundidee des Unternehmens werden die Unternehmenskommunikation (Corporate Communications), das Erscheinungsbild (Corporate Design) und das Verhalten (Corporate Behaviour) geprägt.
Das CI ist wichtigster Identifikationsfaktor und Leitfaden für alle nachfolgenden Kommunikationskonzepte auf Jahre hinaus.


Deadline // Die Deadline bezeichnet einen festgelegten letzten Abgabetermin, bis zu dem etwas erledigt werden soll.

Digitaldruck // Der Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Dabei handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster.

Direct-Mailing // Bei einem Direkt Mailing, auch Direktwerbung genannt, handelt es sich um die Zustellung adressierter oder unadressierter Werbemittel per Post oder durch Verteiler. Klassische Werbemittel für ein Direct Mailing sind ein Werbebrief, ein Prospekt oder Katalog und eine Antwort-/Bestellkarte. Oft werden bei einem Direct-Mailing auch mehrere Werbemittel zusammen als Paket versendet.

Dummy // Bei einem Dummy spricht man vom Prototyp eines Werbelementes. Er soll das spätere Aussehen eines Prospektes, einer Broschüre, einer Verpackung, etc. aufzeigen.


Etat // Als Etat, oder auch Werbe-Etat, bezeichnet man die Geldmittel, die für die Werbung eines bestimmten Produkts oder einer Dienstleistung in einer bestimmten Zeitraum zur Verfügung stehen.

Eye-Catcher // Ein Eye-Catcher (auf deutsch: Blickfang) soll auf Plakaten, Anzeigen oder anderen Werbemitteln als herausstechendes Merkmal vom Betrachter sofort wahrgenommen werden, also den Blick auf sich ziehen.




 

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It's Springtime

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